Karl Juwel

Trauringe

Eheringe:

Qualität für Leben und Präzision

 

Bei der Auswahl des Eheringes stellen die Paare primär die Einzigartigkeit und den akzeptablen Preis in den Vordergrund, auf die Haltbarkeit wird allerdings weniger Wert gelegt. Wir denken, dass Eheringe für ein ganzes Leben angefertigt werden, der dauerhaften Schönheit kommt deshalb eine ebenso große Bedeutung zu, wie dem Ästhetik und der Preislage.

 

Die Liebe, der gegenseitige Respekt zwischen zwei Menschen vervollständigt sich in der Ehe. Das Ehering ist das Symbol des Eides fürs Lebens, dieser feine kleine Schmuck bringt aber die Zusammengehörigkeit der Liebenden auch gegenüber anderen zum Ausdruck.

Er ist beinahe jedem Kulturkreis bekannt, sein Material änderte sich jedoch stets im Laufe der Geschichte.

 

Die Geschichte des Eherings führt zurück bis in das alte Ägypten, wo der Pharao seiner Geliebten einen Ring als Zeichen seiner Liebe schenkte. Der Kreis als Symbol stand auch im Ägypten des Altertums für die Vollständigkeit und Ewigkeit. Für die Menschen, die hier lebten, stellte der Nil Glück und Fröhlichkeit dar, deshalb hingen auch die Muster der Ringe mit dem Nil zusammen. Die Ringe wurden zunächst aus Hanf gefertigt, sie mussten aber jährlich erneuert werden, weil sie verschlissen.  Später wurde ein haltbareres Material, das Elfenbein, für die Ringe verwendet.

30 v. u. Z. wurde Ägypten Teil des Römischen Reiches, zu dieser Zeit wurde die Sitte, Eheringe zu tragen, nach Rom übernommen. Die Römer stellten die Ringe aus Eisen her, diese wiesen jedoch nicht auf die Liebe, sondern die Ehe, als Rechtsstatus, hin. Das zu Rost neigende Material wurde im dritten Jahrhundert durch Gold und Silber ersetzt. Mit der Entwicklung der modernen Technologie wurden Ehe- und Verlobungsringe aus Platin angefertigt, diese waren bereits auch ästhetisch von Bedeutung. Trotz dieser frühen Beispiele wurde das Tragen des Eherings erst im Mittelalter in weitem Kreis verbreitet. Lange trugen nur die Bräute / Ehefrauen einen Ring. In der kirchlichen Zeremonie wurde im 13. Jahrhundert eingeführt, dass beide Ehepartner einen Ring trugen. Ab dem 19. Jahrhundert setzen sich die schlichten Goldringe ohne Dekor durch, heute gibt es jedoch zahlreiche Varianten.